Zucker & Jagdwurst

Zucker & Jagdwurst

Zucker & Jagdwurst

Foodbloggerinnen

Zucker&Jagdwurst sind wir, Isa&Julia aus Berlin. Über „Mit Vergnügen“ haben wir uns kennengelernt und seitdem vor allem zusammen gegessen, über Essen geredet und den besten Burger Berlins gesucht. Was lag da also näher, als auf Zucker&Jagdwurst all diesen Dingen einen pastellfarbenen und kuscheligen Platz einzurichten. Bei uns ist alles vegan. Wir mögen Seitansteaks genauso wie Linsenbolognese und „Eiersalat“. Auf herzhaft folgt bei uns süß und dann wieder herzhaft und wieder süß. Wir lieben Essen.

Ihr als Profis: Mit welchem Mitternachtssnack kommt man gut durch lange Nächte?

Julia: Ich glaube, Weintrauben sind ein guter Snack für die Museumsnacht, weil sie dich erfrischen und beim Essen nicht laut sind. Nicht, dass nachher noch jemand sauer wird, wenn du die ganze Zeit laut Bananenchips oder so kaust.

Isa: Weintrauben sind spitze! Ich würde aber bestimmt eher auf Himbeeren zurückgreifen.

Habt Ihr ein Lieblingsmuseum in Berlin?

Julia: Das ist vermutlich der Klassiker, aber das Museum für Naturkunde finde ich toll. Ich habe den T-Rex leider noch nicht gesehen, aber die anderen Saurier finde ich auch schon beeindruckend. Und die Forschungssammlung ist krass, so stelle ich mir die Mysteriumsabteilung bei Harry Potter immer vor.

Isa: Ich mochte das alte C/O Berlin sehr gerne, vielleicht lag das aber auch einfach an dem Basketballkorb, zu dem ich immer hoch gesprungen bin und ihn nie erreicht habe. Mein All-Time-Favorit sind aber das Deutsche Historische Museum und das Jüdische Museum. Immer wahnsinnig schön und beeindruckend!

Welches vegane Gericht hätte selbst den härtesten T-Rex überzeugt?

Julia: Der Arme! Mit seinen kurzen Ärmchen wird das ja schwierig mit unserem Essen. Wir schmeißen ihm einfach ein paar kleine Sojasteaks in die Luft. Die kommen Fleischsteaks auf jeden Fall von Geschmack und Konsistenz recht nah.

Isa: Oder wir basteln ihm einen ganz langen Hot Dog mit Sriracha Mayo, Röstzwiebeln und Koriander. Den kann er dann wie eine kleine Spaghetti hochziehen!

Schon mal bei der Langen Nacht gewesen? Was wollt Ihr in diesem Jahr gerne sehen?

Julia: Für mich ist es tatsächlich die erste, ich habe es bisher nie geschafft. Jetzt ist aber mal Zeit für Tristan! Und danach würde ich Isa hinterherflitzen, die kennt sich echt sehr gut aus.


Isa: Ich gehe fast jedes Jahr und versuche immer was Neues zu sehen. Letztes Jahr war ich im Museum der Charité. Das war ganz schön krass, aber wahnsinnig interessant. Ich würde gerne mal wieder das Großplanetarium besuchen.

Gab es ein besonderes Museumserlebnis, von dem Ihr uns berichten könnt?

Julia: Ich war letztes Jahr im Tate Modern in London. Dort wird die Poster-Aktion der Guerilla Girls aus den 1980ern ausgestellt. Das ist eine anonyme Künstlerinnengruppe, die darauf aufmerksam macht, wie unterrepräsentiert Frauen in der Kunst sind. Darüber hatte ich vorher gar nicht nachgedacht, aber jetzt denk ich immer dran, wenn ich bei Ausstellungen bin und achte viel mehr darauf.

Isa: Ich habe im letzten Jahr das Computerspielemuseum besucht. Dort gibt es ganz viele Konsolen, an denen man Stunden abhängen kann. Die haben auch eine „PainStation“, auf der man ganz normales Pong spielt. Wenn man aber einen Ball durchgehen lässt, wird man sofort von der Maschine mit Stromschlägen und Peitschenhieben auf dem Handrücken bestraft. Das geht soweit, dass man anfängt zu bluten. Das war mir echt ein Stück zu hart.

Wenn Ihr euch ein Stillleben eures Lieblingsessens malen lassen würdet – was wäre darauf zu sehen?

Julia: Das ist wirklich die schwierigste aller Fragen! So ein Bild vom Linseneintopf fände ich eigentlich sehr lustig. Aber ich wähle Kartoffeln mit Quark. Das sieht in vegan und nicht vegan ja zum Glück auch gleich aus, also könnten es sich auch alle ins Wohnzimmer hängen!

Isa: Ein großer Waffelberg. Oben drauf liegen drei Kugeln Vanilleeis mit Sahnehaube und an den Seiten fließt flüssige Schokolade herunter.

Angenommen, Ihr würdet nachts im Museum eingeschlossen werden: Gruselvorstellung oder Grund zur Freude?

Julia: Absolut Grund zur Freude! Eventuell hat mich der Film „Nachts im Museum“ aber auch beeinflusst.

Isa: Grund zu Freude, aber nur wenn es irgendwo einen Kühlschrank gibt mit Himbeeren und Waffeln.

Vielen Dank, Isa & Julia! Wir freuen uns schon auf Euch!

 
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