Über die Lange Nacht

Die Idee einer Langen Nacht der Museen entstand 1997 in Berlin. Sie war so erfolgreich, dass sie mittlerweile von allen größeren Städten im In- und Ausland kopiert wurde. Zu ungewohnter Stunde öffnen die Museen ihre Türen und zeigen sich einmal von einer anderen Seite: Foyers sind beleuchtet, Bars laden ein, Musiker treten auf, Museumschefs zeigen ihre Lieblingsstücke. Es öffnen sich Türen, die sonst verschlossen sind, und an vielen Orten können die Besucher selbst aktiv werden – ob in Tanzworkshops oder Schmuckwerkstätten, vor Fernrohren oder an Quizstationen. In Berlin kann man mit einem Ticket fast 80 Museen besuchen, darunter weltberühmte Sammlungen, Schlösser, spannende historische Orte, Planetarien und multimediale Ausstellungen.

Shuttle-Busse bringen die Nachtschwärmer vor die Tür der meisten Museen. Wer sich in Berlin auskennt, kann auch Bus, Tram, U- oder-S-Bahn nutzen, für die das Ticket ebenfalls gilt. Auch die Räder von Call a Bike stehen an diesem Abend kostenlos zur Verfügung. Wer sie zum ersten Mal nutzt, kann sich über www.callabike.de registrieren und gleich losradeln.

Die Lange Nacht der Museen ist Höhepunkt und Abschluss des MuseumsSommers, der 2016 zum zweiten Mal zu Open-Air-Veranstaltungen in ganz Berlin einlud. Für Cineasten und Museumsliebhaber  gab es eine Open-Air-Filmreihe im schönen Hof des Podewil in Berlin-Mitte.

© Foto: Sergej Horovitz
© Foto: Sergej Horovitz
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